Mittwoch, 5. August 2015

Erster Schultag (hört sich doch süß an oder?)

Für mich ging es vorgestern, sprich am Montag passend zum Wochenstart das erste Mal in die Schule. Ich hab anders als in Deutschland erst ab 13:10 Uhr Unterricht und dafür morgens frei, ist ehrlich gesagt ziemlich gut, so konnte ich noch am Montagmorgen meine Schuluniform ( Foto) kaufen gehen. Kurz nach halb eins bin ich dann mit meiner Gastschwester und einer Freundin zusammen zur Schule gelaufen. Ich war ganz schön aufgeregt aber in der Schule angekommen waren alle so freundlich dass die Aufregung schnell wieder weg ging. Mit mir sind es in der Klasse dreißig Schüler, ganz schön viel wenn man bedenkt dass ich dieses Jahr noch in einer Klasse mit nur 18 Schülern saß. Die Schüleranzahl und die Uniform ist noch lange nicht das einzige was anders ist als in Deutschland. Ich glaube der größte Unterschied ist der Unterricht, der begann bei mir einfach mal mit zwei Freistunden weil der Lehrer nicht kam. Dafür kam jemand der, wie jeden Morgen, die Anwesenheit der Schüler prüft und am Schulende wieder kommt um zu schauen ob noch alle da sind. Der Unterricht ist hier vieeel viieeel lockerer als in Deutschland, man darf während dem Unterricht an sein Handy, viele spielen Karten ( damit hab ich mich auch versucht, ist aber schon beim erklären gescheitert), reden oder schlafen einfach. Und der Lehrer? Der schaut das er seinen Stoff durchbekommt, ansonsten ist es ihm relativ Wurst was man macht, solange man dabei ne gewisse Lautstärke nicht überschreitet. Ist eigentlich ganz witzig, aber so richtig was lernen wie in Deutschland tut man hier nicht. Was die Fächer betrifft, die sind eigentlich gleich geblieben, nur Soziologie ist dazugekommen, ich muss mir gegen Ende des Monats fünf Fächer aussuchen in denen ich dann auch Test und so schreiben werde. Klarer Austauschschülervorteil, die anderen müssen das nämlich in allen Fächern.

Besos (Küsse)
Teil der Uniform

(Gast)schwester
 


Schulweg







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